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20200420 1800 Panorama Thuer von Sueden
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20200416 Schild Thur ganz aktuell


Umstrukturierung des Kindergartens Thür

Die strukturelle und organisatorische Umgliederung der Kindergärten in Rheinland-Pfalz basiert auf dem Kita-Zukunftsgesetz (KiTaG RLP), welches die Kita-Landschaft grundlegend reformiert. Um den Einrichtungen Zeit für bauliche, personelle und organisatorische Anpassungen zu geben, läuft aktuell eine Übergangsfrist bis zum Jahr 2028.

Die zentralen Säulen dieser Umgliederung sind:

  • Weg vom Gruppensystem: Das Personal wird nicht mehr starr pro Gruppe berechnet, sondern orientiert sich dynamisch an der Anzahl der betreuten Kinder und deren konkreten Betreuungsstunden.
  • Rechtsanspruch auf 7 Stunden: Jedes Kind ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr hat einen Anspruch auf eine durchgängige, siebenstündige Betreuung am Stück.
  • Verpflichtendes Mittagessen: Kitas müssen für alle Kinder, die über die Mittagszeit bleiben, eine Mittagsverpflegung anbieten. Das "verlängerte Vormittagsangebot" (7 Stunden) schließt das Mittagessen ein.
  • Multiprofessionelle Teams: Einrichtungen dürfen vermehrt andere Berufsgruppen (z. B. Sozialpädagogen oder Logopäden) integrieren, solange der Kernanteil von 70 % pädagogischen Fachkräften gewahrt bleibt.

Umstrukturierung von altershomogenen Gruppen zu altersgemischten Gruppen
im Kindergarten Thür ab August 2026

20260702 Gruppen Kindergarten

Tour de Thür 2026

Ein Rundgang der VHS Mendig durch die Thürer Gemarkung 30.05.2026

Einen interessanten und abwechslungsreichen Rundgang erlebten 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 30.05.2026 bei der diesjährigen Tour de Thür. Die Exkursion startete unter der Leitung von Friedrich Hermes und Ortsbürgermeister Lukas Ellerich an der Thürer Dorfscheune und führte zunächst zum ehemaligen Thürer Judenfriedhof. Dort informierte Friedrich Hermes über die Geschichte des Friedhofs, auf dem bis 1938 die verstorbenen Juden aus Thür und Kottenheim beigesetzt wurden, ehe in der Reichsprogromnacht im November 1938 der Friedhof geschändet und die Grabsteine zerschlagen wurden. Außerdem erinnerte er an die etwa 200-jährige Geschichte der Thürer Juden, die in nationalsozialistischer Zeit ein schlimmes Ende fand.

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Nächstes Ziel des Rundganges waren die benachbarten Thürer Wiesen, wo Manfred Berresheim über das Beweidungsprojekt mit den Wasserbüffeln berichtete.

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Durch die Thürer Wiesen führte dann der Weg zum Reginarisbrunnen. Hier gab es im Rahmen einer Führung mit dem früheren Betriebsleiter Lohner einen interessanten Einblick in die Gewinnung von natürlicher Quell-Kohlensäure aus Quellwasser, das aus 500 m Tiefe aufsteigt.

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Nach einer Kaffee- und Kuchenpause schloss sich ein Besuch der Fraukirch an.

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Dort erläuterte Friedrich Hermes die Besonderheiten des heutigen Baukörpers der Fraukirch, die vor etwa 800 Jahren im sogen. „Rheinischen Übergangsstil“ erbaut worden ist.

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Anschließend ging es über ein Stück des „Römerweges“ weiter zur Feidels-Lay, wo im 19. Jahrhundert die Thürer Schiefergruben waren und wo 1949 die Genoveva-Spiele aufgeführt wurden.

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Nach einer insgesamt 5-stündigen Exkursion erreichte die Gruppe wieder die Thürer Dorfscheune. Bei kühlen Getränken und unterhaltsamen Gesprächen klang hier eine sehr gelungene Veranstaltung aus. Ein Teilnehmer hatte noch das Losglück und konnte als Gewinn einen Präsentkorb mit nach Hause nehmen.